Luft nach oben
Wenig Seminare – und diese leider von durchgehend schwacher Qualität
Bis auf das Kernmodul waren die angebotenen Präsenz‑ und Online‑Seminare insgesamt enttäuschend. Inhaltlich blieben sie oberflächlich, didaktisch wenig durchdacht und boten kaum echten Mehrwert. Moderne Lehrmethoden oder interaktive Formate waren praktisch nur gering vorhanden.
Der Einstieg ins Studium gestaltete sich unnötig kompliziert. Die bereitgestellten Unterlagen waren unübersichtlich, teilweise veraltet und haben den Start eher erschwert als erleichtert.
Einige Lehrende traten sehr selbstsicher auf, ohne dass dies durch entsprechende Qualität in Betreuung, Lehre oder wissenschaftlicher Tiefe gedeckt war. Der wissenschaftliche Anspruch, den die Hochschule kommuniziert, wird aus meiner Sicht nur unzureichend erfüllt.
Während des Studiums traten wiederholt zusätzliche Gebühren auf, die im Vorfeld nicht transparent kommuniziert wurden. Das wirkt wenig studierendenfreundlich.
Der Austausch mit Kommilitoninnen und Kommilitonen war lohnend doch insgesamt gering. Strukturen oder Formate, die Vernetzung fördern, fehlen weitgehend.
Die Abläufe im Prüfungsamt waren häufig langsam, bürokratisch und wenig serviceorientiert. Rückmeldungen dauerten lange, Prozesse wirkten unnötig kompliziert.
Die Seminare waren weder didaktisch modern noch fachlich überzeugend. Digitale Tools, aktuelle Lehrmethoden oder innovative Formate kamen kaum zum Einsatz.
Prüfungsleistungen wie Online-Klausuren standen nicht erkennbar im Zusammenhang mit dem Studium. Insgesamt fehlte der "rote Faden".
Das Studium erfüllt grundlegende Anforderungen, bleibt aber in vielen Bereichen deutlich hinter den Erwartungen zurück. Besonders die Qualität der Seminare, die wissenschaftliche Tiefe und die organisatorischen Abläufe sollten dringend verbessert werden, um den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden.
- Flexibilität.
- Unpersönlich.