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Überzeugend!

Tom, 29.12.2016
Rock & Pop E-Gitarre Advanced (Zertifikat)
Bericht archiviert

Der Ablauf

Einmal angemeldet kommt das erste Paket innerhalb von ein paar Tagen ins Haus. Das Unterrichtsmaterial ist aus meiner Sicht tadellos. Die Ordner sind robust und sehen gut aus. Das Skript ist sauber gedruckt und gut aufbereitet. An ein paar Stellen (2 oder 3 über alle 6 Levels) entsprechen die abgedruckten Noten nicht 100%ig genau dem, was im Video gespielt wird. Das war für mich aber nie ein Problem. Mir war immer sofort klar, dass es sich um einen Druckfehler handeln muss. Stand heute sind die Stellen der NMA aber bekannt. Ich denke es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis die Fehler aus den Skripten verschwunden sind. Die CD’s und DVD’s sind gut produziert und lassen keine Wünsche offen. Die Jamtracks machen echt Spaß und klingen richtig geil! Die Kameraführung ist optimal und sehr detailliert. Wichtige Passagen werden immer in drei Perspektiven gezeigt: Linke Hand in Großaufnahme, rechte Hand in Großaufnahme und Vollperspektive. Ich hatte dadurch keine Probleme mir auch technische Feinheiten abzugucken. Am Ende einer Lektion nimmt man dann Spielproben auf und schickt diese zur Begutachtung an den Fernlehrer. Zu beiden Themen schreibe ich später mehr… Am Anfang kam ich relativ schnell voran, deutlich schneller als der von der NMA vorgesehene Rhythmus von ½ Jahr pro Level. Kein Problem für die NMA. Ein Anruf oder eine kurze Mail, schon wird das nächste Paket verschickt…und natürlich auch vom Konto abgebucht. Ab Level 5 hat sich das Verhältnis bei mir dann aber spürbar umgekehrt, heißt: Ich habe deutlich mehr Zeit benötigt als vorgesehen. Auch kein Problem für die NMA. In puncto Flexibilität und Lehrmaterial vergebe ich also schonmal 5 von 5 Punkten.

Spielproben aufnehmen

Für technisch versierte Menschen, zu denen ich uns (E-)Gitarristen jetzt einfach mal zähle, stellt dieser Punkt eigentlich kein Problem dar. Ich habe die Freeware „Audacity“ auf meinem Rechner installiert und spiele die Gitarrenspur direkt über mein Boss GT100 ein, welches gleichzeitig auch als USB-Audio-Interface funktioniert. Man muss nicht mit einer Home-Recording-Software arbeiten, es hat aber aus meiner Sicht folgende Vorteile: 1.) Die Jamtracks lassen sich problemlos in Audacity (oder vergleichbaren Tools) importieren. 2.) Das Tempo der importierten Jamtracks kann bei Bedarf angepasst werden ohne dass die Tonhöhe verändert wird. 3.) Es gibt quasi keine Nebengeräusche wie z.B. bei einer Raumaufnahme mit Mikrofon. 4.) Wenn mal Spielproben ohne Jamtrack gefragt sind bietet Audacity die Möglichkeit zu einer Click-Spur zu spielen (Metronom). Am Ende kann dann die Lautstärke von Jamtrack und Gitarrenspur abgemischt und ein mp3 für den Fernlehrer exportiert werden.

Der Fernlehrer

Für mich der wichtigste Bestandteil des gesamten Konzepts und in meinem Fall der Punkt mit dem größten „Reibungspotenzial“. Anfangs hatte ich massive Probleme mit meinem Fernlehrer. Ich war schon kurz vor dem Punkt wo ich alles hinwerfen wollte. Grund war meine Einstellung nach dem Motto: „Hey, ich spiele schon ein paar Jahre Gitarre und zu dem Kinderkram aus Level 1 lass ich mir doch von dir nix mehr sagen! So wie ich das spiele ist das richtig, basta!“ Glaubt mir, die Fernlehrer hören genau hin! Alle, aber wirklich alle Kritikpunkte meines Fernlehrers waren in allen Fällen immer berechtigt, korrekt und sinnvoll (diese Aussage betrifft alle Level)! Tipp also von mir und eine Lektion die ich eher auf die harte Tour habe lernen müssen: Macht euch gedanklich frei und lasst euch auf euren Lehrer ein. Nehmt das was er sagt Ernst und vertraut ihm. So erreicht ihr am ehesten das was ihr wollt, nämlich irgendwann mal besser Gitarre spielen zu können.

Theorie

Da ich bereits als Kind mit Klavier angefangen habe, stellte die Theorie für mich eigentlich zu keinem Zeitpunkt und in keinem Level ein Problem dar. Andere tun sich da eher schwer, jedenfalls hab ich das z.B. im Rahmen des NMA-Workshops „Professional Guitar Day“ gesehen. Leute die schon ziemlich fit auf der Gitarre sind hatten teilweise überhaupt keinen Schimmer von der Theorie. Heute, und auch das habe ich im Grunde genommen so richtig erst durch die NMA gelernt, bildet mein theoretisches Wissen die Grundlage meines Spiels. Ich kenne die Akkordfolgen über die ich improvisiere, weiß, aus welchen Tönen sie bestehen und dadurch ist mir direkt klar, was ich auf der Gitarre tun kann und was nicht. Und glaubt mir, als ich angefangen habe bewusst zu spielen, also theoretisch fundiert, das war als würde ich ein neues Universum betreten. Endlich sind die Zeiten des eher vom Zufall bestimmten Improvisierens in der Moll-Pentatonik vorbei. Aus meiner Sicht lohnt es sich also auf jeden Fall, sich mit den Grundlagen der musiktheoretischen Zusammenhänge zu beschäftigen…ist auch nicht so schwer und alles kein Geheimnis.

Kritikpunkte

Wie oben bereits erwähnt kann man inhaltlich nicht viel kritisieren. Das Material, also die gedruckten Unterlagen einschließlich der Videos sind didaktisch gut, verständlich, anschaulich und abwechslungsreich. Mit der Songauswahl trifft die NMA ziemlich genau meinen Musikgeschmack…Glück gehabt! Die Jamtracks sind für meinen Geschmack sehr weit vorne und auch die Betreuung, sowohl bei organisatorischen, als auch bei inhaltlichen Fragen, kann ich hier nicht bemängeln.

Fazit

Alles in allem fühle ich mich bei der NMA sehr wohl, gut betreut und in guten Händen. Der Unterricht macht Spaß, aber am wichtigsten ist, dass ich motiviert bin und mich regelmäßig mit meinem Instrument beschäftige und so, quasi ganz nebenbei, auch noch besser an der Gitarre werde.

  • Flexibilität, Kompetenz
  • -
  • Studieninhalte
    5.0
  • Studienmaterial
    5.0
  • Betreuung
    5.0
  • Online Campus
    4.0
  • Seminare
    5.0
  • Preis-/Leistung
    4.0
Tom
Alter 41-45
Weiterempfehlung Ja
Abschluss Ja
Studienbeginn 2013
Geschrieben am 29.12.2016
Tom
Alter 41-45
Karrierestufe mit Berufserfahrung
Weiterempfehlung Ja
Abschluss Ja
Studienbeginn 2013
Geschrieben am 29.12.2016

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