Kurzbeschreibung des Fernlehrgangs

Kurzbeschreibung

Der Fernlehrgang "Rechtswirt" beim Anbieter "FSH - Fachakademie Saar für Hochschulfortbildung" dauert insgesamt 24 Monate und wird mit einem IHK-Abschluss abgeschlossen. Insgesamt belaufen sich die Kosten auf ca. 4.940 €. Bisher hat 1 Teilnehmer den Kurs bewertet. Die aktuelle Gesamtbewertung liegt bei 2.6 Sternen. Die Kategorien Flexibilität, Studieninhalte und Betreuung wurden dabei besonders gut bewertet. Der Fernlehrgang wurde bisher noch nicht weiterempfohlen.

Fernstudium

Dauer
24 Monate
Lernmethode
Fernstudium
Gesamtkosten
4.940 €
Abschluss
IHK-Abschluss
Rechtsfachwirt Fernstudium

Das Rechtsfachwirt Fernstudium ist eine Weiterbildung für Rechtsanwaltsfachangestellte, Rechtsanwaltsgehilfen oder Notarfachangestellte. Dank des flexiblen Studienmodells können Sie neben der Arbeit studieren und den Grundstein für Ihren Karriereaufstieg legen. Zu den Studieninhalten gehören unter anderem die Fächer Büroorganisation, Mandantenbetreuung und Personalwirtschaft.

Alternative Studiengänge

Geprüfter Rechtsfachwirt
Beuth Hochschule für Technik Berlin
Staatlich geprüft
Rechtswissenschaft für Rechtsfachwirte
Beuth Hochschule für Technik Berlin, WINGS-Fernstudium
Bachelor of Laws (LL.B.)
Rechtsfachwirt
Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
Zertifikat
Fachwirt für Kanzleimanagement
FSH - Fachakademie Saar für Hochschulfortbildung
Zertifikat

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Bewertungen von Fernstudenten

  • Studieninhalte
    3.0
  • Studienmaterial
    1.0
  • Betreuung
    2.0
  • Preis-/Leistung
    2.0
  • Flexibilität
    5.0
  • Gesamtbewertung
    2.6

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Veraltete Inhalte und schlechte Organisation

Duana, 09.02.2019
Rechtswirt (IHK)
2.6
Vorweg: Insgesamt kann ich den Lehrgang nicht empfehlen. Wer sich einfach nur rechtlich bilden möchte, ohne an einer Universität zu studieren und den Abschluss nicht braucht, dem würde ich eher diverse Fachliteratur und Skripten nahelegen.

Der Rechtswirt (FSH) bietet sich meines Erachtens nur an, wenn man den RechtsFACHwirt nicht machen kann/ darf und weil es auf dem Markt keine wirkliche Konkurrenz mit einem vergleichbaren Lehrgang gibt.

Die Unterlagen waren veraltet. Dabei ist es gerade im Recht erforderlich, auf dem aktuellen Stand zu bleiben. Obwohl ich dies früh bemerkte, war ich im Verwaltungsrecht sehr verwundert, als dort eine Norm als Ermächtigungsgrundlage genannt wurde, die es seit 2005 nicht mehr gibt (Stand: 2018).

Die Übungsklaussuren sind teils gar nicht auf das aktuelle Thema abgestimmt oder haben insgesamt mit keinem Lehrmodul etwas zu tun (im Baurecht ging es in der Übungsklausur um Straßen- und Wegerecht, bei Staatsorganisationsrecht um Art. 5 GG).

Ich persönlich halte es für die Aufgabe des Anbieters, Unterlagen selbstständig und regelmäßig zu kontrollieren und zu aktualisieren. Zumal die FSH nicht sonderlich preisgünstig ist.

Von der Organisation der FSH war ich sehr genervt, als ich nach Beginn der Weiterbildung umgezogen bin und die Unterlagen über ein halbes Jahr hinaus an meine alte Adresse geschickt wurden, trotz Mitteilung meines Umzugs und monatlichem höflichem Hinweis, dass sich meine Anschrift geändert hat. Ich musste erste "laut" werden, bis es angepasst wurde.

Bei den Ladungen zur Prüfung wurde ich einfach vergessen (ich hatte mich für den Assessorwirt eingeschrieben und meine Kündigung zur BEENDIGUNG der Zwischenprüfung erklärt), der Termin wurde mir erst auf meine Nachfrage hin kurzfristig mitgeteilt. Wäre er mir pünktlich mitgeteilt worden, hätte ich wohl eine günstigere Unterkunft und ein billigeres Bahnticket bekommen.

Einen Schock erlebte ich bei der Prüfung. Über ein halbes Jahr vor dieser hatte ich mich bereits darüber informiert, ob diese Umfang und Schweregrad der Übungsklausuren entsprechen würde. Dies wurde mir bestätigt. Ich hatte in einer E-Mail auch extra nochmal mitgeteilt, dass mir dies bestätigt wurde und keine anderweitige Information erhalten.

Letztlich bin ich fast vom Stuhl gefallen, als ich bereits am ersten Tag eine Prüfung vor mir liegen hatte, die dem Vierfachen einer Übungsklausur entsprach. Fachlich kam ich zwar zurecht (die Fälle waren nicht schwerer, als ich es gewohnt war), aber ich hatte in diesem Umfang schlichtweg nicht das handschriftliche Schreiben geübt und Ausdauerprobleme. Blasen an den Händen und Schmerzen im Arm machten es die folgenden Prüfungstage, mit ebenso umfangreicher Aufgabenstellung, nicht besser.

Wäre mir zuvor mitgeteilt worden, dass die Prüfungen erheblich umfangreicher sind oder zumindest eine Altklausur zum Üben herausgegeben worden, hätte ich mich darauf vorbereiten können. Dann hätte in der realen Prüfungssituation auch meine Schreibhand besser mitgemacht. So musste ich den Schreibfluss mehrfach unterbrechen und mich mit Schmerzmitteln über Wasser halten. Dies wirkte sich natürlich auch auf das Ergebnis aus.

Als hilfreich empfand ich während der Fortbildung auf fachlicher Ebene lediglich, dass bei Fragen zu den Übungsklausuren von einem Dozenten schnelle und fachkompetente Hilfe kam. Der hatte allerdings nichts mit den Prüfungen zu tun und konnte Fragen zu dieser nicht beantworten.
Organisatorisch war aus außerdem kein Problem, die Fortbildung zu pausieren. Ich musste gleich ziemlich am Anfang aus privaten Gründen drei Monate unterbrochen und vor dem Öffentlichen Recht, ebenfalls drei Monate.

Immerhin habe ich bestanden. Wie, weiß ich allerdings noch nicht. Die Zeugnisse sollten vor zwei Wochen verschickt werden. Bis heute hatte ich keins im Briefkasten.
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Duana
Alter 26-30
Karrierestufe mit Berufserfahrung
Weiterempfehlung Nein
Abschluss Ja
Studienbeginn 2016
Geschrieben am 09.02.2019