Kurzbeschreibung des Fernlehrgangs

Kurzbeschreibung

Der Fernlehrgang "Rechtswirt" beim Anbieter "FSH - Fachakademie Saar für Hochschulfortbildung" dauert insgesamt 24 Monate und wird mit einem IHK-Abschluss abgeschlossen. Insgesamt belaufen sich die Kosten auf ca. 4.890 €. Bisher haben 3 Teilnehmer den Kurs bewertet. Die aktuelle Gesamtbewertung liegt bei 4.0 Sternen. Die Kategorien Flexibilität, Studieninhalte und Preis-/Leistung wurden dabei besonders gut bewertet. 67% der Teilnehmer würden den Kurs zudem weiterempfehlen.

Fernstudium

Dauer
24 Monate
Lernmethode
Fernstudium
Gesamtkosten
4.890 €
Abschluss
IHK-Abschluss
Unterrichtssprachen
Deutsch

Letzte Bewertungen

Sophie , 29.11.2019 - Rechtswirt (IHK)
Mirko , 28.10.2019 - Rechtswirt (IHK)
Duana , 09.02.2019 - Rechtswirt (IHK)
Rechtsfachwirt Fernstudium

Das Rechtsfachwirt Fernstudium ist eine Weiterbildung für Rechtsanwaltsfachangestellte, Rechtsanwaltsgehilfen oder Notarfachangestellte. Dank des flexiblen Studienmodells können Sie neben der Arbeit studieren und den Grundstein für Ihren Karriereaufstieg legen. Zu den Studieninhalten gehören unter anderem die Fächer Büroorganisation, Mandantenbetreuung und Personalwirtschaft.

Alternative Studiengänge

Rechtswissenschaft für Rechtsfachwirte
Beuth Hochschule für Technik Berlin, WINGS-Fernstudium
Bachelor of Laws (LL.B.)
Geprüfter Rechtsfachwirt
Beuth Hochschule für Technik Berlin
Staatlich geprüft
Fachwirt für Kanzleimanagement
FSH - Fachakademie Saar für Hochschulfortbildung
Zertifikat
Rechtsfachwirt
Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
Zertifikat

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Bewertungen von Fernstudenten

  • Studieninhalte
    4.3
  • Studienmaterial
    3.7
  • Betreuung
    3.7
  • Seminare
    3.0
  • Preis-/Leistung
    4.0
  • Flexibilität
    5.0
  • Gesamtbewertung
    4.0

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Genau richtig für Recht

Sophie, 29.11.2019
Rechtswirt (IHK)
4.7
Da ich während meines Werkstudentenjobs eines größeren DAX30 als BWLerin eher zufällig in den Legal & Compliance Fachbereich eingetaucht bin, dort aber gerne bleiben möchte, habe ich mit meinem Manager vereinbart, dass ich auf meine BWL Kenntnisse noch ein juristisches Fundament packe. Mein Master BWL an einer Hochschule habe ich fertig, damit ich bereits arbeiten kann, habe ich mich für ein berufsbelgeitendes Konstrukt entschieden - ein Fernstudium eben.
Der Fernstudiengang Rechtswirt(FSH) lässt sich gut vereinbar in meinen Alltag mit Job integrieren.
Bezüglich Betreuung: Meine (bis jetzt wenigen) Fragen wurden von der FSH immer zeitnah beantwortet, größere inhaltliche Fragen sind jedoch bis jetzt ausgeblieben, hierzu dann evtl. nochmal ein Update in Zukunft.
Die ersten zwei Übungsklausuren kamen mit umfassenden Kommentaren zurück, das hat mir gut gefallen, da so alles nachvollziehbar war und dann klar war, was ich besser machen muss. Die ersten monatlichen Sendungen kamen bis jetzt immer pünktlich, wird aber auch per DHL als Dienstleister versendet (hier gibt es in meiner Straße z.B. immer Probleme mit Hermes...).
Bearbeitung: Zeitdruck kommt nicht wirklich auf, da das Konzept der Skripte gut ist, habe aber auch erst 3 der 24 gesamten Skripte vor mir liegen. Das, was ich bis jetzt gesehen habe, war aber gut und vor allem aktuell, andere konträre Bewertungen dies bezüglich konnte ich bis jetzt nicht nachvollziehen. Die Abschlussklausuren werden wohl in Saarbrücken stattfinden, für mich kein Problem, da ich in der Nähe wohne, ob es andere Prüfungslokalitäten gibt, weiß ich nicht. Bis dahin ist aber noch ein bisschen.
Für mich ist der Preis bis dato jetzt angemessen. Werde gegen Ende oder wenn es Überraschungen gibt hier schreiben! Für meine juristischen Ansprüche, bis jetzt,genau das Richtige.
Bewertung lesen
Sophie
Alter 26-30
Karrierestufe mit Berufserfahrung
Weiterempfehlung Ja
Abschluss Ich studiere noch
Studienbeginn 2019
Geschrieben am 29.11.2019

Empfehlenswertes Fernstudium für Recht

Mirko, 28.10.2019
Rechtswirt (IHK)
4.8
Ich absolvierte das Fernstudium Rechtswirt (FSH) im Anschluss zu meinem Bachelor in BWL um die rechtlichen Schwerpunkte zu vertiefen. Hintergrund ist meine aktuelle berufliche Tätigkeit in der Legal Security Abteilung eines großen Software Anbieters.
 
Die Qualität der Lehrmodule ist sehr konsistent aber auch anspruchsvoll. Die Studieninhalte werden gut strukturiert und verständlich mit vielen Beispielen aufbereitet. Die Unterlagen sind aktuell und teilweise bekommt man bei Änderungen der Rechtslage nachträgliche Ergänzungshinweise.
 
Die Übungsklausuren habe ich alle eingesandt, gut gefallen haben mir die Anmerkungen zu den Cases und dass eben erklärt wurde, warum ich einen Fehler gemacht hatte, wie die richtige Lösung aussah und was ich beim nächsten Mal insbesondere beim Prüfungsaufbau verbessern könnte. Die Bearbeitungszeit war mir allerdings manchmal etwas knapp, um alle Inhalte bis zu den Klausuren zu bearbeiten.
 
Die Tutoren für Rückfragen waren am Telefon durchgängig nett und konnten mir meistens direkt weiterhelfen. E-Mail-Nachfragen waren auch jederzeit möglich und wurden in der Regel innerhalb von zwei bis drei Tagen beantwortet. Jedoch empfinde ich das persönliche Gespräch auch 2019 noch als angenehmer, für mich ein wichtiger Punkt und ich bin sehr zufrieden damit gewesen.
 
Die Abschlussprüfung wurde im Mai 2019 in Saarbrücken im Studiengebäude der FSH absolviert. Die Organisation von Seiten der FSH war ok. Die Prüfungsaufgaben waren inhaltlich und zeitlich problemlos zu lösen. Die Aufsicht war allerdings mit drei Prüfern im Raum etwas streng.
Mein Prüfungsergebnis lag allerdings erfreulicherweise noch über dem Durchschnitt der Ergebnisse aus den Übungsklausuren
 
Insgesamt ein sehr umfassendes und empfehlenswertes Fernstudium für Recht. Der zeitliche Bedarf –insbesondere bei berufsbegleitender Teilnahme- sollte allerdings nicht unterschätzt werden.
Bewertung lesen
Mirko
Alter 31-35
Karrierestufe Berufseinsteiger
Weiterempfehlung Ja
Abschluss Ja
Studienbeginn 2017
Geschrieben am 28.10.2019

Veraltete Inhalte und schlechte Organisation

Duana, 09.02.2019
Rechtswirt (IHK)
2.6
Vorweg: Insgesamt kann ich den Lehrgang nicht empfehlen. Wer sich einfach nur rechtlich bilden möchte, ohne an einer Universität zu studieren und den Abschluss nicht braucht, dem würde ich eher diverse Fachliteratur und Skripten nahelegen.

Der Rechtswirt (FSH) bietet sich meines Erachtens nur an, wenn man den RechtsFACHwirt nicht machen kann/ darf und weil es auf dem Markt keine wirkliche Konkurrenz mit einem vergleichbaren Lehrgang gibt.

Die Unterlagen waren veraltet. Dabei ist es gerade im Recht erforderlich, auf dem aktuellen Stand zu bleiben. Obwohl ich dies früh bemerkte, war ich im Verwaltungsrecht sehr verwundert, als dort eine Norm als Ermächtigungsgrundlage genannt wurde, die es seit 2005 nicht mehr gibt (Stand: 2018).

Die Übungsklaussuren sind teils gar nicht auf das aktuelle Thema abgestimmt oder haben insgesamt mit keinem Lehrmodul etwas zu tun (im Baurecht ging es in der Übungsklausur um Straßen- und Wegerecht, bei Staatsorganisationsrecht um Art. 5 GG).

Ich persönlich halte es für die Aufgabe des Anbieters, Unterlagen selbstständig und regelmäßig zu kontrollieren und zu aktualisieren. Zumal die FSH nicht sonderlich preisgünstig ist.

Von der Organisation der FSH war ich sehr genervt, als ich nach Beginn der Weiterbildung umgezogen bin und die Unterlagen über ein halbes Jahr hinaus an meine alte Adresse geschickt wurden, trotz Mitteilung meines Umzugs und monatlichem höflichem Hinweis, dass sich meine Anschrift geändert hat. Ich musste erste "laut" werden, bis es angepasst wurde.

Bei den Ladungen zur Prüfung wurde ich einfach vergessen (ich hatte mich für den Assessorwirt eingeschrieben und meine Kündigung zur BEENDIGUNG der Zwischenprüfung erklärt), der Termin wurde mir erst auf meine Nachfrage hin kurzfristig mitgeteilt. Wäre er mir pünktlich mitgeteilt worden, hätte ich wohl eine günstigere Unterkunft und ein billigeres Bahnticket bekommen.

Einen Schock erlebte ich bei der Prüfung. Über ein halbes Jahr vor dieser hatte ich mich bereits darüber informiert, ob diese Umfang und Schweregrad der Übungsklausuren entsprechen würde. Dies wurde mir bestätigt. Ich hatte in einer E-Mail auch extra nochmal mitgeteilt, dass mir dies bestätigt wurde und keine anderweitige Information erhalten.

Letztlich bin ich fast vom Stuhl gefallen, als ich bereits am ersten Tag eine Prüfung vor mir liegen hatte, die dem Vierfachen einer Übungsklausur entsprach. Fachlich kam ich zwar zurecht (die Fälle waren nicht schwerer, als ich es gewohnt war), aber ich hatte in diesem Umfang schlichtweg nicht das handschriftliche Schreiben geübt und Ausdauerprobleme. Blasen an den Händen und Schmerzen im Arm machten es die folgenden Prüfungstage, mit ebenso umfangreicher Aufgabenstellung, nicht besser.

Wäre mir zuvor mitgeteilt worden, dass die Prüfungen erheblich umfangreicher sind oder zumindest eine Altklausur zum Üben herausgegeben worden, hätte ich mich darauf vorbereiten können. Dann hätte in der realen Prüfungssituation auch meine Schreibhand besser mitgemacht. So musste ich den Schreibfluss mehrfach unterbrechen und mich mit Schmerzmitteln über Wasser halten. Dies wirkte sich natürlich auch auf das Ergebnis aus.

Als hilfreich empfand ich während der Fortbildung auf fachlicher Ebene lediglich, dass bei Fragen zu den Übungsklausuren von einem Dozenten schnelle und fachkompetente Hilfe kam. Der hatte allerdings nichts mit den Prüfungen zu tun und konnte Fragen zu dieser nicht beantworten.
Organisatorisch war aus außerdem kein Problem, die Fortbildung zu pausieren. Ich musste gleich ziemlich am Anfang aus privaten Gründen drei Monate unterbrochen und vor dem Öffentlichen Recht, ebenfalls drei Monate.

Immerhin habe ich bestanden. Wie, weiß ich allerdings noch nicht. Die Zeugnisse sollten vor zwei Wochen verschickt werden. Bis heute hatte ich keins im Briefkasten.
Bewertung lesen
Duana
Alter 26-30
Karrierestufe mit Berufserfahrung
Weiterempfehlung Nein
Abschluss Ja
Studienbeginn 2016
Geschrieben am 09.02.2019