Tierpsychologie (Zertifikat)
Kurzbeschreibung des Fernkurses
Warum interessieren wir uns für Tiere? Weil sie uns so fremd sind? Weil wir Vertrautes in ihnen vermuten? Das Verhältnis zwischen Mensch und Tier und Tier und Mensch ist sehr ambivalent. Die Gefühle von Menschen zu Tieren decken das gesa...
Warum interessieren wir uns für Tiere? Weil sie uns so fremd sind? Weil wir Vertrautes in ihnen vermuten? Das Verhältnis zwischen Mensch und Tier und Tier und Mensch ist sehr ambivalent. Die Gefühle von Menschen zu Tieren decken das gesamte emotionale Spektrum ab: kalte Ignoranz an einem Ende der Skala, abgöttische Liebe am anderen.
In unserer Gesellschaft sind wir zunehmend dafür sensibilisiert, Tiere als Mitgeschöpfe zu respektieren, als Individuen, die mit uns kommunizieren. Oft genug entsteht dabei das Gefühl, sie würden uns spiegeln, wie ein Baby, das seine Mitmenschen spiegelt, um ihre Emotionen verstehen zu lernen. Wir haben begonnen, Tiere in ihrer Andersartigkeit zu akzeptieren, ohne sie deswegen für minderwertige Mangelwesen zu halten. Der Weg dorthin war lang. Und er ist noch lange nicht zu Ende. Das Außergewöhnliche aber ist, dass du mit dem im Lehrgang erworbenen Wissen den Weg selber mitgestalten kannst.
Bildergalerie
Fernstudium
Tierpsychologie/Ethologie - Grundlagen der Allgemeinen Verhaltensbiologie
- Geschichte der Ethologie und das Ethogramm
- Verhaltensphysiologie 1
- Lernen/Gedächtnis
- Verhaltensökologie 1
Spezielle Ethologie des Hundes
- Abstammung der Caniden, „Sprache“, Verhalten und Sozialstruktur des Wolfes
- Domestikation, Geschichte des Hundes, Wolf und Hund im Vergleich, Mensch und Hund
- Videolektion, Ethogramm
Lernen und Erziehung, Rassenkunde und Ontogenese
- Lernverhalten, Motivation und Ausbildungsmethoden beim Hund
- Mit dem Hund unterwegs, Antijagdtraining
- Rassetypen - trainings- und therapierelevante spezifische Besonderheiten
- Ontogenese - Welpen und Junghunde
Der Hund und seine Umwelt, Haltungsfragen
- Stress und Stressmanagement
- Mehrhundehaltung
Infos
Wenn du dich für Tiere im Allgemeinen, ihre besonderen Fähigkeiten und ihre Entwicklung interessierst, Spaß am wissenschaftlichen Arbeiten hast und vor allem verstehen möchtest, warum Tiere sind, wie sie sind und sich verhalten, wie wir es beobachten, ist die Ausbildung zum Tierpsychologen genau das Richtige für dich.
Du tauchst ein in die spannendsten Themenfelder der Ontogenese (Jungtierentwicklung) ebenso wie in zentrale Bereiche der Epigenetik. Du lernst, wie Tiere lernen und warum sie sich welche Inhalte besonders gut merken können.
Dieser Lehrgang ist zudem der ideale Einstieg, wenn du selber wissenschaftlich arbeiten und eigene Studien durchführen möchtest.
Quelle: ATN – Akademie für angewandte Tierpsychologie und Tierverhaltenstraining
Die wissenschaftliche Tierpsychologie agiert im Vordergrund der – vor allem bei Tierhaltern stark repräsentierten – intuitiven „Jedermann-Tierpsychologie“, die teilweise lebenspraktische Überzeugungen im Umgang mit Tieren liefert.
Dieses subjektive Orientierungswissen ist als praktische Lebenshilfe bei der Alltagsbewältigung mit Tieren zu verstehen. Insbesondere bei der Beschreibung der Persönlichkeit von Tieren existieren viele Einschätzungen, welche auf selbst- und eigen-erlebten Erfahrungen basieren.
Ziel des Lehrgangs ist es, den Paradigmenwechsel zu der interdisziplinären empirischen und wissenschaftlichen Tierpsychologie zu vollziehen, die den art- und individuengerechten Umgang mit Tieren in allen Tierberufen ermöglicht.
Quelle: ATN – Akademie für angewandte Tierpsychologie und Tierverhaltenstraining
Die neue Ausrichtung der Tierpsychologie, die wir intern „2.0“ nennen, hat sich zu einer Wissenschaft entwickelt, die in weiten Teilen ähnliche Fächer beinhaltet wie die Humanpsychologie.
Die Tierpsychologie blickt auf eine lange und durchaus bewegte Geschichte zurück.
Dies hat dazu geführt, dass der Begriff der Tierpsychologie in vielfacher Hinsicht vorbelastet, zum Teil sogar negativ besetzt, an sich wenig griffig und aus heutiger Sicht in Teilen sogar irreführend ist.
Die komplett neue Ausrichtung der Tierpsychologie im Dienste der Verhaltenstherapie und Beziehungspsychologie der Mensch-Tier-Beziehung, wie sie bei der ATN praktiziert wird, schuf eine neue Bezeichnung, die „Tierpsychologie 2.0“, was auch als interne Abgrenzung und als ein Update zu den älteren Lehrgängen notwendig war. Heute ist daraus nicht nur ein neuer Lehrgang, sondern auch ein Aufbaumodul für unsere Absolventen der „alten“ Tierpsychologie- und Verhaltensberater-Ausbildungen entstanden.
Quelle: ATN – Akademie für angewandte Tierpsychologie und Tierverhaltenstraining
Sämtliche unserer Skripten- und Video-Autoren, Dozenten und Tutoren wurden äußerst sorgsam ausgewählt.
Zu unserem Team gehören Biologen, Verhaltensforscher, Veterinärmediziner und Psychologen mit langjähriger Berufserfahrung.
Alle arbeiten mit viel Fleiß und Engagement daran, unsere Unterrichtsmaterialien jeweils auf dem aktuellen Stand zu halten und immer wieder zu modernisieren.
Quelle: ATN – Akademie für angewandte Tierpsychologie und Tierverhaltenstraining
Spannendes Studium
Die Ausbildung war sehr umfangreich und lehrreich, sodass ich mir ein fundiertes Wissen im Bereich Tierpsychologie aneignen konnte. Besonders positiv fand ich, wie viel man tatsächlich lernen konnte und wie gut die Inhalte aufbereitet waren.
Trotz des Umfangs hat das Lernen viel Spaß gemacht und war durchgehend interessant. Ich fühle mich fachlich gut vorbereitet und kann das Studium auf jeden Fall weiterempfehlen.
Ich freue mich darauf, mein Wissen in der Praxis anzuwenden und Tieren sowie ihren Menschen unterstützend zur Seite zu stehen.
Beste Entscheidung!
Zeitlich anpassbare Studienzeit- Toll
Ich hatte während der Arbeitspausen zumindest die Möglichkeit, bereits einen Teil der hier erwähnten Bücher zu lesen. "Der Wolf" und "der Hund" von Erik Ziemen haben mein Grundverständnis grundlegend verbessert und teilweise perspektivisch verändert. "Psychohund - Kein Problem" habe ich gelesen, und weil es so toll war, gleich an eine Nachbarin mit ihrem "Psychohund" (ich liebe den Racker, auch wenn er andere immer anknurrt und als aggressiv verschrien ist ) weitergegeben.
Ich bin bereits 64 Jahre alt und möchte, sobald ich in meine Rente gehe, noch weiterhin berufstätig sein. Dieses Mal aber Tierpsychologin. Ich liebe alle Tiere und bin manchmal entsetzt, wenn ich sehe wie vermenschlicht, oder noch schlimmer, schlecht behandelt werden. Wir haben immer, seit meiner Kindheit, Hunde und Katzen gehabt. Keines unserer Tiere war jemals aggressiv. Ich habe hier die Möglichkeit, zu meinen Erfahrungen mit Tieren, ein profundes Wissen über ihre Psyche, und die Weise, wie ich Probleme mit dieser behandeln kann. Zusätzlich werden Rahmenbedingungen wie Berufsrechtschutz, Voraussetzungen und rechtliche Fragen umfassend geklärt. Dafür bin ich sehr dankbar. Absolut empfehlenswert also.
Wahnsinn was hier alles an Informationen dabei ist
danke liebes ATN Team.