Kurzbeschreibung des Fernlehrgangs

Kurzbeschreibung

Der Fernlehrgang "Diploma in Web Engineering" beim Anbieter "Webmasters Fernakademie" dauert insgesamt 36 Monate und wird mit einem Zertifikat abgeschlossen. Insgesamt belaufen sich die Kosten auf ca. 9.900 €. Bisher haben 2 Teilnehmer den Kurs bewertet. Die aktuelle Gesamtbewertung liegt bei 5.0 Sternen. Die Kategorien Studieninhalte, Studienmaterial und Betreuung wurden dabei besonders gut bewertet. 100% der Teilnehmer würden den Kurs zudem weiterempfehlen. Wenn Sie den Lehrgang zunächst testen möchten, bietet Ihnen das Institut eine Testphase (2 Wochen) an.

Fernstudium

Dauer
36 Monate
Studienbeginn
Jederzeit
Lernmethode
Fernstudium
Gesamtkosten
9.900 €
Abschluss
Zertifikat

Alternative Studiengänge

Web-Entwickler
HAF - Hamburger Akademie für Fernstudien
Zertifikat
Web-Entwickler
ILS - Institut für Lernsysteme
Zertifikat

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Bewertungen von Fernstudenten

  • Studieninhalte
    5.0
  • Studienmaterial
    5.0
  • Betreuung
    5.0
  • Online Campus
    5.0
  • Seminare
    5.0
  • Preis-/Leistung
    5.0
  • Digitales Lernen
    5.0
  • Flexibilität
    5.0
  • Gesamtbewertung
    5.0

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Klar organisiertes Studium & gute Betreuung

Cris, 12.11.2017
Diploma in Web Engineering (Zertifikat)
5.0
Das Studium bei Webmasters Fernakademie ist klar strukturiert und in sinnvollen Themen unterteilt, so dass man sich schrittweise auf die abgeschlossenen Abschnitte freuen kann. Auf meine Fragen kam immer schnelles Feedback, die Hefte erhielt ich auch stets rechtzeitig. Im Sekretariat ist man genauso gut beraten, die Mitarbeiter sind immer dazu bereit, auf die verschiedenen Anliegen die für den Kunden bestmögliche Lösung anzubieten. Alles also gut organisiert und sehr zu empfehlen!
Vielen Dank und viel Erfolg für die Zukunft!
Bewertung lesen
Cris
Alter 41-45
Karrierestufe mit Berufserfahrung
Weiterempfehlung Ja
Abschluss keine Angabe
Studienbeginn 2015
Geschrieben am 12.11.2017

Der optimale Einstieg in das beste Hobby der Welt

Andreas, 17.07.2014
Diploma in Web Engineering (Zertifikat)
Bericht archiviert
Ich hab vom Dezember 2012 bis April 2014 über den Berufsförderungsdienst der Bundeswehr das Fernstudium zum Webmasters Europe Diploma in Web-Engineering absolviert. Damals kostete das Studium 4.800 € im Basisumfang des Praxisteils und zusätzlich noch 440 € für die Absolvierung des Theorteils, also Webmasters europe Zertifizierungsprüfungen, im nächstgelegenen Testcenter.

Das Fernstudium beinhaltet den Stoff des Online Marketing Manager Grade 1, Designer Grade 1 und Developer Grade 1+2 und schließt dann mit einem Abschlussprojekt ab, bei welchem der Schwerpunkt (50%) auf der Entwicklung einer Webanwendung und der Rest gleichmäßig in der Online-Marketing-Analyse sowie dem Design dieser Anwendung besteht.

Zunächst werden die vier Basismodule unterrichtet und dazu Einsendeaufgaben erstellt, die wiederum bewertet werden und in die Note des abschlusszeugnis einfließen. Zu diesem Zeitpunkt hat man bereits die Möglichkeit, zu jedem modul die theoretischen Zertifizierungsprüfungen im ATC abzulegen. Der Theorieteil wird komplett auf Basis dieser Zertifizierungsprüfungen bewertet. Das Datum der Prüfungen im ATC kann man sich frei einteilen. Die Einsendeaufgaben sind in der Regel auf einen Termin befristet, in meinem Fall gab es aber immer Tolleranz, wenn es mal nicht genau fristgerecht geklappt hat. Auf die Zertifizierungsprüfungen bereiten einerseits die Lernhefte sehr gut vor, andererseits gibt es im Prüfungsportal von WE Testaufgaben, die man bearbeiten kann. Eine Zertiifzhierungsprüfung ist eine Multiple Choice Aufgabe mit in der Regel 50 Fragen, die Bestehensquote ist meiner Erinnerung nach 75%, man muss eine Frage komplett richtig haben, damit sie Punkte gibt. Eine falsche Antwort = ganze Frage falsch. die Zert.prüfungen habe ich nicht als schwer empfunden, sie erfordern aber teilweise sehr konkretes Detailwissen, um sozusagen eine "90%-Hürde" zu schaffen.

Die Betreuung ist super. Der kontakt erfolgt über ein privates nachrichtensystem in einem Online-Portal der Webmasters Fernakademie. Dort sind zu jedem modul die Tutoren aufgelistet und die per Post erhaltenen Lernhefte lassen sich hier nochmals als .pdf-Datei herunterladen. Man kann über das System Fragen zum Stoff, den einsendeaufgaben und dem projekt sowie zur Zert.prüfung stellen. man erhält in der Regel werktags bis in den späten abend hinein Antworten.

Hier eine detailliertere Auflistung des stofflichen Umfangs dieses studiums:
- Online Marketing Manager: Entstehung, GEschichte und Aufbau des Internets und des World Wide Web, Beleuchtung von Trends und Technologien wie etwa Blogs, das Web 2.0, Suchmaschinen, AJAX usw. Aufklärung im Online-Recht in Punkten wie etwa Urheberrecht, Datenschutz, Online-Shops, Impressumsgestaltung usw. Kurzes Ansprehcen von Punkten wie Affiliate marketing, Suchmaschinenoptimierung und Barrierefreiheit (Vertiefung im Grade II, der hier nicht dabei ist).
Projektmanagement in Entwicklungsprojekten, Konzeption und Modellierung einer Webanwendung im Hinblick auf die usability und den Mehrwert. Erstellen einer Online-Strategie und einer Wettbewerberanalyse.
- Web Designer Grade I: Bildbearbeitung mit Adobe Photoshop, Vektor- und Pixelgrafiken, Gestaltung dynamischer inhalte mit JavaScript
- Web Developer Grade I. Im Grade I geht es noch mehr um die Erweiterung des Funktionsumfangs einer statischen Seite mit Hilfe von JavaScript und der Erstellung einer Webanwendung auf Basis des Content management Systems TYPO3. Den Stoff braucht man später im Abschlussprojekt nicht mehr, es ist aber wichtig, auch den Umgang mit einem Content mangement System zu lernen, da dies später die gängige Entwicklungspraxis ist, dass man eben auf ein solches aufbaut.
- Web Developer Grade II. Hier geht es dann zum ersten aml um die programmiersprache wie PHP. Andere Technologien wie Ruby on Rails, Java oder ASP.NET werden der Übersicht halber kurz angesprochen. Nach einem Einstieg in die prozedurale Anwendungsentwicklung und der Modellierung und dem Arbeiten mit dem Datenbankmangementsystem MySQL geht man relativ zügig zum Hauptinhalt des moduls vor - der vollständigen objektorientierten Eigenentwicklung einer Webanwendung von null auf mit dem Framework Doctrine2. Der vorteil hierbei ist, dass man in diesem modul relativ viel selbst entwickeln muss und daher ein tiefgreifendes Verständnis von der Funktionsweise und dem Aufbau der objektorineiterten Programmierung mit einem Framework bekommt.

Im abschlussprojekt erhält man dann eine Aufgabe, in der man die kenntnisse aller module anwenden muss. Es wird die Erstellung einer Online-Strategie und/oder Wettbewerberanalyse aus dem Marketingbereich gefordert, eine Konzeption und Erstellung eines professionell wirkenden Designs sowie die Erstellung einer umfangreichen objektorientierten Webanwendung unter Doctrine2.

Einziges Manko im Stoffumfang ist, dass die Lehrgangsunterlagen, die ich damals erhalten habe, teilweise etwas veraltet wirkten. Während meiner Studienzeit sind jedoch neue Unterlagen heraus gekommen, deren inhalt ich also nicht bewerten kann. Im Webdesign Bereich etwa wurde bereits mit HTML5 und CSS3 gearbeitet (in diesem Beriech ist die Unterlage sehr aktuell), was zeitgemäß ist. Jedoch wurden die restlichen Unterlagen mit dem alten XHTML4-Standard vermischt, was aber zumindest teilweise korrekt ist, da es ja möglich ist beide Standards miteinander in einem sog. Polyglot-Dokument zu vereinen. Jedoch wird diese Technik nicht explizit angesprochen und an diesen Stellen auch auf HTML5-elemente verzichtet . Die JavaScript-Unterlage spricht moderne Methoden und Klassen wie den querySelector nicht an, da die Unterlage dafür wohl noch zu alt war und evtl. auch, weil man sich Gedanken über die Rückwärtskompatbilität mit älteren Browsern gemacht hat und deswegen den Fokus auf ältere Methoden legt.

Was ich sehr schade fand ist, dass auf AJAX-Technologien überhaupt nicht eingegangen wird, sondern die Technologie selbst lediglich im marketingteil kurz angesprochen wird. Heutzutage sollte meiner Meinung nachin einem Web-Engineering Kurs das XmlHttpRequest-Objekt fester Bestandteil des JavaScript-Kurses sein.

Im Designteil fehlt mir das Stoffgebiet des responsiven Webdesigns. Im gesamten Kurs werden Designs mit fixer Breite behandelt. Auch das ist heutzutage eigentlich nicht mehr zeitgemäß.

Ich persönlich hatte das Gefühl, dass Doctrine 2 zwar genau das richtige Framework ist, um die objektorientierte Programmierung zu erlernen, jedoch sollte man vielleicht dem Studenten die Wahl lassen, ob er die programmierung nicht auch mit anderen Frameworks wie Symfony oder Typo3 FLOW erlernen will, da diese beiden in der späteren Berufspraxis wesentlich verbreiteter sind. Jedoch ist es keine Zauberkunst, mit der im Studium angesammelten Erfahrung schnell auf ein anderes Framework zu wechseln. Damit einher geht auch, dass man die Views für die Webanwendung noch auf Basis von .tpl-Templates erstellt. Die Empfehlung des W3C sieht eine modernere Variante unter Nutzung von XSLT vor. Auch hier gilt jedoch: wer das studium durchgearbeitet hat, kann sich sehr leicht auf den neuen Standard einstellen.

Allgemein bin ich jedoch sehr zuversichtlich, dass diese Themen in den neuen Unterlagen Ansprache finden und wie bereits erwähnt: Wer dieses Studium durcharbeitet, erhält die Kompetenz, sich selbst in dem Bereich derartig weiterzubilden, dass er ohne weitere Hilfe zurechtkommt und sich neue Standards aneignen kann.

Zu guter letzt noch: was ist in diesem Studium NICHT enthalten. Das sind die inhalte des Designer Grade II - also Flash, Audio- und Videobearbeitung sowie Praxis mit Vektorgrafiken - und die Inhalte des Online Marketing Manager Grade II - also Affiliate Marketing, Suchmaschinenoptimierung, Socail Media usw.

Mein Fazit: Trotz kleiner Mankos die beste derzeit verfügbare Weiterbildung im Webbereich mit hoher Anerkennung auf dem Berufsmarkt. Diese Weiterbildung ist ihr Geld absolut wert.
Bewertung lesen
Andreas
Alter 14-25
Karrierestufe Manager
Weiterempfehlung Ja
Abschluss Ja
Studienbeginn 2012
Geschrieben am 17.07.2014