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Kurzbeschreibung des Fernlehrgangs

Kurzbeschreibung

Der Fernlehrgang "Soundtrack Composer" beim Anbieter "Audiocation Audio Akademie" dauert insgesamt 9 Monate und wird mit einem Zertifikat abgeschlossen. Insgesamt belaufen sich die Kosten auf ca. 1.341 €¹. Bisher haben 4 Teilnehmer den Kurs bewertet. Die aktuelle Gesamtbewertung liegt bei 4.7 Sternen. Die Kategorien Betreuung, Seminare und Flexibilität wurden dabei besonders gut bewertet. 100% der Teilnehmer würden den Kurs zudem weiterempfehlen. Wenn Sie den Lehrgang zunächst testen möchten, bietet Ihnen das Institut eine Testphase (2 Wochen) an.

Fernstudium

Dauer
9 Monate
Studienbeginn
Frühjahrstrimester
Lernmethode
Online-Seminare
Gesamtkosten
1.341 €¹
Abschluss
Zertifikat Abschluss wird vergeben durch : Audiocation Audio Akademie
Unterrichtssprachen
Deutsch, Englisch

Letzte Bewertungen

Carmen , 03.04.2021 - Soundtrack Composer (Zertifikat)
Richy , 28.02.2021 - Soundtrack Composer (Zertifikat)
Thomas , 06.02.2020 - Soundtrack Composer (Zertifikat)
Tobias , 09.04.2019 - Soundtrack Composer (Zertifikat)

Alternative Studiengänge

HOFA MASTERING V2
HOFA-College
Zertifikat
HOFA PRO
HOFA-College
Zertifikat
HOFA LIVE-TONTECHNIK
HOFA-College
Zertifikat
HOFA VINTAGE
HOFA-College
Zertifikat

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¹ Alle Preise ohne Gewähr

Bewertungen von Fernstudenten

  • Studieninhalte
    4.8
  • Studienmaterial
    4.0
  • Betreuung
    5.0
  • Online Campus
    4.7
  • Seminare
    5.0
  • Preis-/Leistung
    4.8
  • Digitales Lernen
    4.0
  • Flexibilität
    5.0
  • Gesamtbewertung
    4.7

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Eine inspirierende Reise mit lebenslangem Reverb

Carmen, 03.04.2021
Soundtrack Composer (Zertifikat)
5.0
Ich bin froh, den Kurs Soundtrack Composer absolviert zu haben und kann ihn vorbehaltlos weiterempfehlen.
Diese neunmonatige Reise hat mir in der Welt der Musik viele Impulse gegeben, die mich noch lange begleiten werden. Mein Ohr und mein Blick sind geschärft worden, ich habe neue Zugänge und Möglichkeiten bekommen, mit musikalischem Material in Form von Orchesterklängen umzugehen, mehr Bewusstsein und Verständnis dafür, was ich warum so instrumentiere und nicht anders. Man studiert in diesem Kurs wahrlich die Großmeister der Orchestration, akustisch und in Partituren.
Das umfangreiche Kurs-Skriptum, welches die komplexe Thematik logisch und verständlich aufbaut und darstellt, werde ich sicher noch oft zur Hand nehmen.
Auch die CD-Auswahl wurde sehr gut getroffen (bei der Beschaffung gab es im Übrigen keine Schwierigkeiten). Zusammen mit der mitgelieferten stattlichen Bibliothek an Partituren verfügt man über einen reichen Fundus an Studienmaterial, während des Kurses – und darüber hinaus.
Mein Dank geht an den Dozenten Christian Wirtz, der sein Handwerk exzellent versteht und ein dementsprechend kompetenter Lehrer ist, auf dessen fachliche Kritik und künstlerische Anregungen man sich verlassen und von dem man viel lernen kann.
Ich habe also nur Positives und Erfreuliches zu berichten.
Danke auch dem gesamten Team von Audiocation!
Bewertung lesen
Carmen
Alter 51-55
Weiterempfehlung Ja
Abschluss Ja
Geschrieben am 03.04.2021

Soundtrack Composer?

Richy, 28.02.2021
Soundtrack Composer (Zertifikat)
4.3
Heute Abend werde ich den letzten Theorieteil des Kurses nach 10 Monaten abschließend abgeben und der Kurs enden. Zehn, weil ich einen Monat zwischendurch Pause gemacht habe. Nur die Theorie, weil mein Abschlussprojekt noch offen ist. Das kann ich aber nachreichen. Und damit sind wir schon bei zwei ganz wesentlichen Themen meines Feedbacks:

Organisation und Betreuung durch Audiocation:
Braucht man zum Beispiel einen Monat länger oder Pause schreibt man einfach eine Mail an den Betreuer (Christian) und schon bucht Audiocation einen Monat lang nicht mehr ab. Genauso einfach war es den Zettel zu bekommen, der einem erlaubt die EDU Versionen z.B. beim großen T zu bestellen. (Habe Cubase Pro 10.5 und Dorico Pro 3.5 auf diese Weise bekommen – Privat genutzt gibt tatsächlich keinen Unterschied zwischen EDU und nicht EDU Version) Das fand ich echt super und schlägt sich sehr positiv auf das Preis / Leistungs-Verhältnis nieder.
Die Betreuung war absolut professionell. Das monatliche Feedback per Mail war stehts motivieren und ehrlich. Vielen Dank Christian! :)

Zeitaufwand:
Ich hatte schon Kunstuni-Vorerfahrungen in Musiktheorie, kann aber nicht vom Blatt spielen. Das ist auch echt nicht von Nöten für diesen Kurs, doch will ich damit sagen, dass ich gute Start-Voraussetzungen hatte und doch ist der Arbeitsaufwand sicher bei 20+ Std pro Monat, also wenn man die Aufgaben ordentlich machen will. Außerdem ist die Angabe (10-20 Stunden) ein Mittelwert. So gibt es Monate in den 10 Analyseaufgaben + 2 kurze Streicherpartien nach Vorgabe zum Aussetzen sind und andere in denen es quasi fast nur Hörbeispiele gibt. Das ist ein klarer Kritikpunkt. Denn wenn man parallel Vollzeit arbeitet, machen diese Workload-Schwankungen einen riesigen Unterschied auf die Machbarkeit, dadurch fehlt zum Beispiel in diesem Monat noch mein Abschluss Projekt.

Außerdem möchte ich noch was zu folgenden Thema sagen:
Inhalt und Lernmaterialien:
Sehr gut fand ich, dass sektionsweise jedes einzelne Instrument vorgestellt wurde. (Aufbau, Notationsarten, Besondere Spielweisen, Klangeigenschaften und Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Instrumenten). Ein großer Fokus des Kurses liegt auf der Satzbeschaffenheit und Registerlagen.
Es gibt um die 100 Hörbeispiele pro Monat. Diese sind oftmals nur wenige Sekunden lang und da sind wir auch schon bei meinem zweiten großen Kritikpunkt. Das Kursmaterial fußt auf CDs (CDs!), die teilweise nicht mehr erhältlich sind.
Das ist sicher einer der Hauptgründe für den hohen Arbeitsaufwand. Wenn man jedes Mal einen 7 Sekunden langen Abschnitt in einen Mahlersatz von 50 Minuten suchen muss, bloß weil die eigene CD oder der YT Track anders geschnitten sind als die Kursangabe. (Tipp: die CDs digitalisieren und mit der dazugehörigen Partitur in einen Order geben lohnt sich sehr!)
Gut man kann es auch positiv sehen: Es zwingt einen sich aktiv mit der Partitur auseinander zu setzten. Sich im Vorfeld vorstellen zu müssen nach was man eigentlich im Track sucht und zu sehen was man in seiner eigenen Partitur alles auf gar keinen Fall sehen möchte (z.B. gibt es eine Mahler Partitur mit 32 Systemen ohne Instrumenten-Beschriftungen auf jeder Seite). Das war neben den vielen vorgestellten Klangkombinationen und den Satzbeschaffenheitsarten mein persönlicher größter Wissenszuwachs. Daher sehe ich den Kurs durchaus als Erfolg und Bereicherung, aber wenn ich ehrlich bin, sollte man ihn nicht „Soundtrack Composer“ nennen. Denn komponieren lernt man hier eigentlich nicht.
Man gewinnt aber ein tieferes Verständnis dafür, wie die Komponisten (aus Romantik – Moderne) komponiert haben. Deren Grundprinzipien gelten natürlich immer noch und sind nicht verkehrt zu kennen, haben aber mit Film/Game-„Soundtracks“ im heutigen Verständnis leider nicht mehr viel zu tun.
Ja es gibt auch Beispiele zu Harry Potter oder Herr der Ringe, aber nur als Klangbeispiel für den Gebrauch eines spezifischen Instruments in einem spezifischen Kontext (ohne Partitur) und nicht als Thema einer wirklich tiefer gehenden Analyse. Auch die heute häufig verwendeten ethnischen und elektronischen Instrumente, Drums und Sounddesign-Elemente werden in diesem Kurs mit keinem Wort erwähnt. Das fand ich sehr schade.

Anregungen für die Zukunft:
Nebst den zuvor genannten hätte ich mir gewünscht, dass es mehr freie Kompositionsaufgaben gegeben hätte, bzw. diese besser über das Jahr verteilt gewesen wären (Im Augenblick gibt’s sie nur in den Kapiteln: Streicher, Chor und das Abschlussprojekt).

Zusammenfassung:
Alles in allem würde ich den Kurs dennoch weiterempfehlen, da ich wirklich viel Wissen dazugewonnen habe und sicher die eine oder andere Instrumentationstechnik in meine zukünftigen Arbeiten übernehmen kann. Außerdem bin ich im Umgang mit Partituren deutlich sicherer geworden.
Bewertung lesen
Richy
Alter 26-30
Weiterempfehlung Ja
Abschluss keine Angabe
Geschrieben am 28.02.2021

Intensive Klangstudien mit Begleitung

Thomas, 06.02.2020
Soundtrack Composer (Zertifikat)
5.0
Kompositorische Grundlagen von Struktur und Aufbau waren mir aus dem Studium bereits bekannt. In dieser Fortbildung habe ich mich aber erstmals intensiv mit der Klanggestaltung auseinander gesetzt. Die systematisch aufgebauten Module ermöglichten mir, ein Konzept der Klanggestaltung zu erarbeiten und zielgerichtet jene Klänge einzusetzen, die ich für eine bestimmte Szene für passend halte.

Die Kommunikation mit dem Dozenten Goran Tschubrilo war immer sehr angenehm, sowohl im Umgang miteinander als auch auf fachlicher Ebene. Als Komponist konnte er die Arbeiten aus eigener Erfahrung gut bewerten. Er machte auf Details aufmerksam und verstand schnell die musikalischen Zusammenhänge. Und es war offensichtlich, dass er auf die Besprechungen vorbereitet war, denn selbst bei komplexeren Aufgaben konnte er zielgerichtet auf die interessanten Stelle zu sprechen kommen. Die Sitzungen fanden in freundschaftlicher Atmosphäre mit klarer fachlicher Fokussierung statt.
Die eingereichten Aufgaben waren innerhalb kurzer Zeit besprochen worden, so dass keine lange Wartezeiten entstanden sind.
Die Kommunikation mit dem Institut war sinnvoll und hilfreich, kleinere Probleme wurden sofort gelöst, größere Probleme gab es nicht.
Bewertung lesen
Thomas
Alter 46-50
Weiterempfehlung Ja
Abschluss Ja
Geschrieben am 06.02.2020

Sehr umfangreicher Kurs mit relativ hohem Anspruch

Tobias, 09.04.2019
Soundtrack Composer (Zertifikat)
4.3
Das Fazit gleich vorneweg: Ich kann den Kurs "Soundtrack Composer" von Audiocation auf jeden Fall empfehlen. Ich habe sehr viele interessante Dinge gelernt und bin auf jeden Fall zufrieden. Trotzdem gibt es natürlich auch einige positive und negative Aspekte, auf die ich im Einzelnen eingehen möchte:

Positiv:

- Die Betreuung durch den Tutor ist super: Es gibt ein monatliches ausführliches Feedback-Telefonat und ich hatte immer den Eindruck, dass sich sehr viel Zeit genommen wurde. Fragen per E-Mail wurden ebenfalls ausführlich und kompetent beantwortet.

- Preis-Leistungsverhältnis: Audiocation bietet Rabatte für Einmalzahlung sowie weitere Vergünstigungen. z.B. für Rentner und Schwerbehinderte. Sehr fair!

- Der Kontakt zum Audiocation-Büro selber ist sehr gut, Fragen zur Kursen, Organisation, Preisen, etc. wurden quasi immer am selben Tag beantwortet.

- Der Zugang zu den Online-Studieninhalten bleibt nach Kursende dauerhaft kostenlos erhalten - das ist meines Erachtens ein Riesenvorteil und bei anderen Mitbewerbern nicht der Fall.

- Es gibt eine großzügige Pausenregelung, durch die man den Kurs pausieren kann, wenn man mehr Zeit braucht.

- Der Kurs enthält eine große Menge an interessantem Material, was fortgeschrittene Schüler sehr freuen wird (allerdings teils problematisch für Anfänger).

- Zugang zu klassischer Musik: Ich würde diesen Kurs sogar Leuten empfehlen, die nur gerne orchestrale Musik hören und ihr wissen erweitern möchten. Der Zugang zur Musik erweitert sich und man bekommt gleichzeitig einen Überblick über wichtige Werke der Spätromantik.


Neutral:

- Die Notenbeispiele liegen nur als teils ziemlich alte Komplett-Partituren im PDF-Format vor. Neben der manchmal leicht eingeschränkten Lesbarkeit im Vergelich zu modernem Notensatz führt das gerade am Ende des Kurses leider dazu, dass man auf einem Laptop mit kleinerem Bildschirm wild am Herumscrollen ist, um einer schnellen Passage des kompletten Orchesters in der digitalen Partitur zu folgen. Wer ansonsten mit aktueller Kompositionsliteratur inklusive modern gesetzter Notenbeispiele in Buchform arbeitet, muss sich schon umstellen.

Hierzu muss man aber fairerweise sagen, dass das auch eine Frage des Copyrights ist und sich der Kurspreis vermutlich vervielfachen würde, wenn der Anbieter die Rechte an aktuellen Notenbeispielen erwerben müsste.
In einschlägigen Fachgeschäften kostet eine komplette Orchesterpartitur je nach Länge ja leider schon gerne mal eine dreistellige Euro-Summe. Letztendlich steht es dem Studenten ja auch frei, sich einige moderne Ausgaben zu besorgen, das muss man bei Bedarf evtl. einrechnen.

- Die Online-Lernplattform ist aktuell zwar funktional, ein absoluter Kracher mit modernem Design ist sie aber nicht. Multimediabeispiele im Video- oder Audioformat direkt auf der Plattform sind in diesem Kurs eigentlich nicht vorhanden. Diese hätten gerade bei manchen Orchesterinstrumenten den Kurs sicher bereichert. Etwaige Online-Tests zur Selbstüberprüfung oder übersichtliche Skripte mit kompakten Zusammenfassungen zum Ausdrucken werden leider auch nicht angeboten, daher dauert es manchmal gewisse Informationen wiederzufinden.
Eine moderne App befindet sich allerdings laut Aussage von Audiocation in Arbeit.


Verbesserungswürdig:

Hörbeispiele: Für die Hörbeispiele sind die Kursteilnehmer angewiesen, sich eigenständig eine CD-Sammlung im Wert von ca. 225 Euro (laut Webseite) zu besorgen.
Das ist meines Erachtens im Jahre 2019 nicht mehr zeitgemäß, besser wäre es wenn exakt geschnittene Audiobeispiele digital online auf der Lernplattform bereitstehen würden.
Denn erstens besitzen viele Leute (wie ich) gar keinen CD-Player mehr, außerdem ist es ziemlich unkomfortabel für jedes kurze Hörbeispiel die CD wechseln und zur richtigen Stelle „spulen“ zu müssen.

Ich persönlich habe mir daher als Alternative eigenständig eine Playlist der geforderten CDs auf einem Streamingdienst zusammengestellt. Das hat bei der Mehrzahl der CDs geklappt, allerdings trat dann ein neues Problem auf: Manche Einspielungen eines bestimmten Orchesters/Dirigenten von der offiziellen CD-Liste sind online nicht verfügbar, so dass eine andere Aufnahme gewählt werden muss.
Nur beziehen sich die Zeit-Angaben im Kurstext aber auf die Laufzeit eines Titels einer bestimmten Einspielung. Und da verschiedene Einspielungen natürlich unterschiedlich lang sind, stimmen die Angaben im Lehrmaterial dann plötzlich nicht mehr mit der Musik überein. Hier muss man dann schon öfter mal länger hin- und her suchen, bis man die richtige Stelle im jeweiligen Audiobeispiel gefunden hat.

Sollte die Bereitstellung digitale Audiobeispiele für den Anbieter trotzdem zu aufwändig oder zu teuer sein, gäbe es als Minimum ja die einfache Möglichkeit, den Kursteilnehmern die CD-Liste in Form von digitalen Playlists für die größten Streamingdienste anzubieten, die dann allerdings auch mit den zeitlichen Angaben im Kurs übereinstimmen müssten.
"Gratis-Playlist inklusive" würde für mich auch deutlich ansprechender klingen als "Du musst Dir zusätzlich zum Kurspreis eine CD-Sammlung für 225 Euro kaufen".



Lernkurve: Meines Erachtens ist die Lernkurve des Kurses nicht optimal. Das hängt ehrlicherweise auch davon ab, wie gut die eigenen Vorkenntnisse sind und wieviel Zeit man investieren kann. Man muss dazu auch sagen, dass viele Aufgaben optional sind und man sich sozusagen sein eigenes persönliches Curriculum zusammenstellen kann.

Ich muss allerdings gestehen, dass ich lieber mehr bezahlt hätte und das Material dafür langsamer in einem längeren Kurs erlernt hätte.
Mal ein etwas vereinfachtes Beispiel: In einem Monat wird quasi erklärt, was die einzelnen Instrumente einer bestimmten Sektion erklärt sind. Das ist gut gemacht und wirklich zugänglich ist. Im nächsten Monat wird dann aber plötzlich die Analyse eines Orchester-Satzes auf gewisse Aspekte hin gefordert. Das ist einfach ein Sprung, der für manche „Orchester-Neulinge“ schwer zu bewältigen ist.

Wie gesagt, diese Aufgaben sind optional, trotzdem hatte ich teilweise das Gefühl, das möglichst viel interessantes Material in einem "nur" 9-monatigen Kurs untergebracht werden sollte. Für mich persönlich wären ein separater Anfänger- und Fortgeschrittenenkurs mit jeweils längerer Gesamtdauer die deutlich bessere Lösung gewesen.

Natürlich mag das für Leute, die bereits Vorkenntnisse in Orchestrierung und Komposition haben, wieder ganz anders aussehen, diese freuen sich vielleicht über die zahlreichen optionalen Herausforderungen.
Trotzdem möchte ich eben den Hinweis geben, dass der Kurs für Anfänger, die nur die Mindestanforderungen wie Notenlesen und Grundkenntnisse der Harmonielehre mitbringen, eine deutliche Herausforderung darstellt, wenn man wirklich alle Inhalte bearbeiten will.
Die angegebenen 15-20 Stunden Arbeitsaufwand pro Monat auf der Webseite sind meines Erachtens deutlich zu optimistisch gewählt, hier sollte man m.E. mehr Zeit einplanen.

Trotzdem alles in allem ein gelungener Kurs, der meines Erachtens in dieser Form im deutschsprachigen Bereich konkurrenzlos ist.
Bewertung lesen
Tobias
Alter 36-40
Weiterempfehlung Ja
Abschluss keine Angabe
Geschrieben am 09.04.2019
Profil zuletzt aktualisiert: 02.2021